Kirchenmusik aktuell
Studienjahreseröffnung des KMI am 05.09.2009
"Nehmt Gottes Melodie in euch auf." - Diese Worte des Hl. Ignatius von Antiochien gab Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke den neuen Studierenden und Absolventen des Bischöflichen Kirchenmusikinstituts Fulda (KMI) auf den Weg ins neue Studienjahr 2009/2010 und als Motto für den Dienst als Organist/in und Chorleiter/in. Er dankte der Leiterin des KMI, Diözesanmusikreferentin Edith Harmsen, den Dozenten und allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Studienjahreseröffnungsgottesdienstes im Fuldaer Dom beteiligt waren, für die musikalische Gestaltung auf hohem Niveau.
Im anschließenden Festakt begrüßte Frau Harmsen neben den Studierenden, Examinierten und einigen Ehemaligen auch die Angehörigen, die nicht nur zu diesem Anlaß zur Unterstützung mitgekommen seien, sondern in vielfältiger Weise durch ihr Wirken im Hintergrund die kirchenmusikalische Ausbildung ermöglichen und begleiten.
Mit Zitaten einer "Ansprache zum Schulbeginn" von Erich Kästner aus dem Jahr 1950 verband sie anschließend eigene Anmerkungen für eine erfolgreiche Ausbildung und den kirchenmusikalischen Dienst. So sei Spielfreude und Neugierde für beides unerläßlich, was Kästner folgendermaßen formuliert: "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch." Mit Kästners Ratschlag "Seid nicht zu fleißig! - Der Kopf ist nicht der einzige Körperteil" empfahl sie, die Fähigkeit zu singen und zu tanzen im Leben nicht zu vernachlässigen, um sich ganzheitlich zu bilden. Ein wenig augenzwinkernd zitierte sie: "Haltet das Katheder weder für einen Thron, noch für eine Kanzel! Der Lehrer ist kein Schulwebel und kein lieber Gott, sondern ein Gärtner, wachsen müßt Ihr selber!" Die jungen Kirchenmusiker/innen mögen nun ihre Ausbildung selbst in die Hand nehmen und den kirchenmusikalischen Dienst verantwortungsvoll und mit viel Freude ausüben.
Anschließend wurden 16 Studierende in den Kirchenmusikalischen Unterricht neu (bzw. zum Teil nach einer Pause wieder) aufgenommen, 11 Studierende beginnen die C-Ausbildung, eine Kandidatin steigt in den laufenden Kurs der Kinderchorleitung "quer" ein. Zehn Studierende haben ihre C-Prüfung zur nebenberuflichen Kirchenmusikerin/ zum nebenberuflichen Kirchenmusiker erfolgreich bestanden.
Nach der Zeugnisüberreichung durch den Generalvikar bestand bei einem Sektempfang und Imbiß noch Gelegenheit, die Feier bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.
Die erfolgreich geprüften C-Kirchenmusiker/innen sind Christian Göckel, Hanau; Christine Happ*, Fulda/Ulmbach; Maximilian Hartel, Rodenbach; Maria Huerkamp-Bölting*, Wächtersbach; Artur Jurczyk*, Schlüchtern; Mario Jurczyk, Habichtswald; Johanna Kämmerer*, Hilders; Eva Rollmann, Omersbach; Philipp Vlacil, Petersberg; Katharina Witzel, Kleinsassen, sowie die Absolventin des Ausbildungsgangs Kinderchorleitung Susanne Leitsch, Margretenhaun.
(* diese konnten wg. beruflicher oder Studienverpflichtung bzw. wg. eines Au-pair-Aufenthalts im Ausland nicht anwesend sein)
Im anschließenden Festakt begrüßte Frau Harmsen neben den Studierenden, Examinierten und einigen Ehemaligen auch die Angehörigen, die nicht nur zu diesem Anlaß zur Unterstützung mitgekommen seien, sondern in vielfältiger Weise durch ihr Wirken im Hintergrund die kirchenmusikalische Ausbildung ermöglichen und begleiten.
Mit Zitaten einer "Ansprache zum Schulbeginn" von Erich Kästner aus dem Jahr 1950 verband sie anschließend eigene Anmerkungen für eine erfolgreiche Ausbildung und den kirchenmusikalischen Dienst. So sei Spielfreude und Neugierde für beides unerläßlich, was Kästner folgendermaßen formuliert: "Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch." Mit Kästners Ratschlag "Seid nicht zu fleißig! - Der Kopf ist nicht der einzige Körperteil" empfahl sie, die Fähigkeit zu singen und zu tanzen im Leben nicht zu vernachlässigen, um sich ganzheitlich zu bilden. Ein wenig augenzwinkernd zitierte sie: "Haltet das Katheder weder für einen Thron, noch für eine Kanzel! Der Lehrer ist kein Schulwebel und kein lieber Gott, sondern ein Gärtner, wachsen müßt Ihr selber!" Die jungen Kirchenmusiker/innen mögen nun ihre Ausbildung selbst in die Hand nehmen und den kirchenmusikalischen Dienst verantwortungsvoll und mit viel Freude ausüben.
Anschließend wurden 16 Studierende in den Kirchenmusikalischen Unterricht neu (bzw. zum Teil nach einer Pause wieder) aufgenommen, 11 Studierende beginnen die C-Ausbildung, eine Kandidatin steigt in den laufenden Kurs der Kinderchorleitung "quer" ein. Zehn Studierende haben ihre C-Prüfung zur nebenberuflichen Kirchenmusikerin/ zum nebenberuflichen Kirchenmusiker erfolgreich bestanden.
Nach der Zeugnisüberreichung durch den Generalvikar bestand bei einem Sektempfang und Imbiß noch Gelegenheit, die Feier bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.
Die erfolgreich geprüften C-Kirchenmusiker/innen sind Christian Göckel, Hanau; Christine Happ*, Fulda/Ulmbach; Maximilian Hartel, Rodenbach; Maria Huerkamp-Bölting*, Wächtersbach; Artur Jurczyk*, Schlüchtern; Mario Jurczyk, Habichtswald; Johanna Kämmerer*, Hilders; Eva Rollmann, Omersbach; Philipp Vlacil, Petersberg; Katharina Witzel, Kleinsassen, sowie die Absolventin des Ausbildungsgangs Kinderchorleitung Susanne Leitsch, Margretenhaun.
(* diese konnten wg. beruflicher oder Studienverpflichtung bzw. wg. eines Au-pair-Aufenthalts im Ausland nicht anwesend sein)



Foto: Ralph Leupolt



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